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Der Musik- und Heimatverein Heustreu rockt in Südfrankreich

25.10.2016

Auf Einladung eines ehemaligen Heustreuers, der seit Kurzem auf dem „Deutsch-Französischen Heeresfliegerausbildungszentrum Tiger“ in Le Luc stationiert ist, machten sich fast 50 Heustreuer Musiker auf den Weg an die Côte d’Azur um dort in der Kaserne das Oktoberfest mitzugestalten.

 

Nach einem ersten Begegnungsabend in Flassans-sur-Issole ging es am Samstag früh nach Saint-Tropez, wo an diesem Wochenende das große Finale der jährlichen Segelregatta (Les Voiles de Saint-Tropez) stattfand. Sowohl am Yachthafen als auch an der zentralen Gedenkstätte Place des Lices fanden kurzweilige Platzkonzerte unter den staunenden Augen vieler Touristen und Segler statt. Höhepunkt stellte das Spielen der Marseillaise zu gehisster Flagge dar. Zurück in Le Luc ging es weiter zum Oktoberfest. Das Event startete mit einem zweisprachigen Wortgottesdienst, der musikalisch begleitet wurde. Der anschließende Festumzug über das weitläufige Kasernengelände machte am Stabsgebäude des Ausbildungszentrums halt, um mit dem Spielen der beiden Nationalhymnen und der Europahymne die Kommandeure sowie die Amts- und Würdenträger von einem Stehempfang abzuholen. Dieser war parallel zum Gottesdienst von vier Musikern umrahmt worden. Bis weit nach Mitternacht spielten die Heustreuer mit Ihren Formationen BoaH und den Böhmischen Heustreuer im Wechsel mit DJ Stadi auf und die ca. 500 Gäste erlebten einen großartigen, abwechslungsreichen, musikalischen Abend.

 

Der Sonntag wurde zu einer Fahrt zum berühmten Stausee „Lac de Sainte-Croix“ genutzt, von dem die Musiker mit Kajaks weit in die Verdonschlucht hineinfahren konnten. Der Abend endete in gemütlicher Runde am Hotel mit der Verkostung lokaler Spezialitäten.

 

Der Tag der Deutschen Einheit am 03. Oktober 2016 wurde genutzt, um offiziell das Heeresfliegerausbildungszentrum zu besuchen. Nach Begrüßung durch den französischen Kommandeur wurde ein Erinnerungsbild überreicht und Hauptmann Hess, der gebürtige Heustreuer, erklärte in einem Vortrag die Vorteile des französischen Standortes für die Ausbildung der Piloten. Es folgten eine Führung durch die Hangars und das Simulatorgebäude. Ein gemeinsames Mittagessen in der Kantine der Kaserne war dann der Schlusspunkt, bevor sich der Bus wieder in Richtung Heustreu auf den Weg machte, wo er am Dienstag früh eintraf. Ein für alle Beteiligten unvergessliches Erlebnis, das noch lange positiv in Erinnerung bleiben wird.

 

Ein gemeinsamer Bilderabend ist bereits in Planung.

 

Herzlichen Dank nochmal an Ralf und Petra Hess, die vor, während und sogar nach unserem Aufenthalt alles perfekt organisiert haben, um uns den Besuch so angenehm wie möglich zu machen.

 

 

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