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Osterkonzert mit Freunden

Das Osterkonzert 2017 stand ganz im Zeichen des vierten Besuchs des Symphonic Wind Ensembles der Bishop Ireton High School aus Alexandria, Virginia.

 

Die erste Hälfte des Konzerts, die komplett vom Wind Ensemble gestaltet wurde, vermittelte dem Publikum einen bleibenden Eindruck der vielfältigen amerikanischen Blasmusiktradition. Eröffnet wurde das Konzert mit dem wuchtigen Sousa-Marsch „The Thunderer“. Direkt darauf folgte stark kontrastierend die ruhige, berühmte Melodie von „Amazing Grace“ in einem symphonischen Arrangement des amerikanischen Komponisten Frank Ticheli.

Die daran anschließenden Stücke „Flourish for Wind Band“ und der erste Satz aus der „English Folk Song Suite“ stammen beide vom englischen Komponisten Ralph Vaughan Williams. Nach diesen sehr breit instrumentierten Stücken wurde es musikalisch wieder deutlich ruhiger mit dem Choral „Salvation Is Created“ von Pavel Tschesnokoff, in einem Orchesterarrangement von Bruce H. Houseknecht, welchen die amerikanischen Musiker wunderbar gefühlvoll interpretierten.

Mit dem vorletzten Stück „Danzón No. 2“ des mexikanischen Komponisten Arturo Márquez im Arrangement von Oliver Nickel zeigte das Wind Ensemble noch einmal seine guten Solisten und welch vielfältigen Klangcharakteristika es erzeugen kann. Nach dem flotten, amerikanischen „The Viking March“ von Karl L. King ging es in die erste Pause.
 

Nach der sehr symphonischen ersten Hälfte kam BoaH auf die Bühne und spielte mit „Kilkenny Rhapsody“ von Kees Vlak und „Highlights from ‚The Rock‘“ von Hans Zimmer zwei anspruchsvolle aber gleichzeitig eingängige Stücke aus dem Programm der vergangenen Jahre.
 


Nach einer weiteren Pause spielten für das große Finale beide Orchester vereint. Für diese riesige Besetzung war auf der Bühne der Heustreuer Festhalle nicht genug Platz, sodass die Holzbläser vor die Bühne Platz nahmen.

Die Dirigenten Dr. Randall Eyles, Daniel L. Kosko und Stefan Klein dirigierten nun abwechselnd von einem kleinen Podest aus. Begonnen wurde mit dem feierlichen „Des Grossen Kurfürsten Reitermarsch“ von Kuno Graf von Moltke. Das folgende Stück „Variations on a Salesian Theme“ ist eine Komposition des mitgereisten Daniel L. Kosko und wurde noch nie zuvor in Europa aufgeführt. Diese Aufführung mit der ungewohnt großen Besetzung war für den Komponisten, der das Stück auch dirigierte, zweifellos eine Herausforderung, die aber zu einem mitreißenden Erfolg wurde.

Der außergewöhnlich große Dynamikumfang, der in dieser Besetzung möglich ist, wurde bei „Ross Roy“ von Jacob de Haan und „The Liberty Bell“ von John Philipp Sousa nochmals deutlich. Am Ende erhoben sich die Konzertbesucher zu einem langen Schlussapplaus und die Dirigenten lagen sich glücklich in den Armen. Mit einer kurzen Zugabe aus dem letzten Marsch ging dieser rundum gelungene Abend zu Ende, der sowohl dem Publikum als auch den Musikern lange in Erinnerung bleiben dürfte.

 

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