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Weihnachtskonzert 2016

17.12.2016

Der Musikverein konnte beim diesjährigen Weihnachtskonzert wieder seine ganze Vielseitigkeit zeigen und ließ es mit den „Musikkids“, den „Böhmischen Heustreuern“, der „Dead Horse Big Band“ und dem „Blasorchester aus Heustreu“ (BoaH) einmal mehr krachen.

Beim Weihnachtskonzert des Vereins ging es noch nie darum ausschließlich traditionelle Weihnachtslieder zu spielen. Vielmehr geht es für die Musiker auch immer darum, das zu präsentieren, was in monatelanger Vorbereitung gemeinsam erarbeitet wurde. Wie stets staunten die Zuhörer in der gut besuchten Festhalle über die musikalische Breite, die ihnen von den Gruppierungen dargeboten wurde. Durch das Programm führte wortgewandt Michael Weiß.

Eröffnet wurde das Konzert traditionell durch die Nachwuchsmusiker. In den letzten Jahren war dies immer nur eine Handvoll Musiker. Durch den Zusammenschluss der aller Musikvereine der Verwaltungsgemeinschaft Heustreu und die Zusammenarbeit mit der Verbandsschule was die Nachwuchsförderung angeht, konnte in diesem Jahr ein kleines Orchester die Besucher begrüßen. Die „VG-Musikkids“ gaben unter anderem „Zu Bethlehem geboren“ und „Amazing Grace“ zum Besten. Einstudiert wurde das Programm unter der jungen Leitung von Fabian Sauer, Fabian Metz, Nico Benkert und Leon Jünger.

Die Böhmischen Heustreuer folgten im Programm und boten unter der bewährten Leitung von Waldemar Stecker wieder eine sehr feine Auswahl an Märschen und Polkas.

In scharfem Kontrast zur böhmischen Musik stand dann die Dead Horse Big Band der Jazz AG Bad Neustadt, die zum ersten Mal bei einem Auftritt von ihrem neuen Dirigenten Christian Baum geleitet wurde. Gespielt wurden Jazz-Nummern wie „Mercy, Mercy, Mercy“ von Joe Zawinul oder „Sing, Sing, Sing“ die Benny Goodman. Insbesondere Magdalena Langhammer sorgte mit ihrem gehauchten „Don't know why“ von Norah Jones für einen besonders gefühlvollen Moment in diesem Konzert.

Für die wuchtigen und mächtigen Momente kam dann BoaH auf die Bühne. Hinter Dirigent Stefan Klein drängen sich mittlerweile so viele junge und ältere Musiker, dass der Platz auf der Bühne kaum ausreicht. Einen ersten Eindruck der Fähigkeiten des Orchesters vermittelte bereits das Eröffnungsstück „Passadena“ von Jacob de Haan. Es folgten ein Medley aus „Fluch der Karibik“ und die berühmte Westernmusik von Ennio Morricone im Stück „Moments for Morricone“. Anschließend wurde es beim Johann-Strauss-Walzer „An der schönen blauen Donau“ nochmal kurz etwas ruhiger, bevor BoaH mit „Oregon“ von Jacob de Haan einen eindrucksvollen Schlusspunkt setzte.

Beendet wurde das Konzert wie in jedem Jahr mit monumentalen Weihnachtsliederpotpourri „In heiliger Nacht“ von Hans Egidius. Das Publikum erhob sich erst zum Mitsingen, dann zum langen Schlussapplaus aus den Stühlen.

 

 

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